Verschieden User haben usn auf das genannte Unternehmen angesprochen und um unsere Meinung gebeten. Wir haben uns das Modell der Gesellschaft angeschaut. Letztlich tauschen Sie hier ein „sicheres Wertpapier“ gegen eine Wertpapier mit Totalverlustrisiko. Besser wäre das Modell dann, wenn die Investoren (Vertragsverkäufer) als Gemeinschaft an erster Rangstelle ins Grundbuch kommen würden. Das Wertpapier, was hier angeboten wird, hat nur dann einen Wert wenn das Unternehmen einen Wert hat.

Die im Unternehmensregister hinterlegte Bilanz spricht auch nicht dafür in dieses Unternehmen sein Geld zu investieren. Es handelt sich um eine 25.000 Euro GmbH, die aber laut hinterlegter Bilanz in 2008 Verluste erwirtschaftet hat. Wie will man dann Gewinne an Sie auszahlen.Nun vielleicht hat sich die Situation des Unternehmens ja in 2009 verändert. Das wissen wir nicht!

IIG-Projektgesellschaft mbH
Dresden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008
Bilanz
Aktiva

31.12.2008

EUR 31.12.2007

EUR
A. Anlagevermögen 5.536,00 8.506,75
I. Sachanlagen 5.536,00 8.506,75
B. Umlaufvermögen 1.037.687,37 2.239.718,83
I. Vorräte 519.932,93 1.347.199,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 493.147,70 844.887,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 24.606,74 47.631,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.950,00 6.883,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.046.173,37 2.255.108,91
Passiva

31.12.2008

EUR 31.12.2007

EUR
A. Eigenkapital 43.340,66 21.537,08
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 3.462,92 -43.375,02
III. Jahresüberschuss 21.803,58 -46.837,94
B. Rückstellungen 488.000,00 61.603,37
C. Verbindlichkeiten 514.832,71 2.171.968,46
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.046.173,37 2.255.108,91

Anhang
I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss wurden die handelsrechtlichen Vorschriften über Ansatz und Bewertung unter besonderer Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen über Ausweis und Gliederung sowie Bewertungseinschränkungen beachtet.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Von der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wird gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen. Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind mit dem Vorjahr vergleichbar.

Die Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen für die Einordnung in die Größenklasse der kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden jedoch die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften (§§ 266 bzw. 275 HGB) weitgehend unverändert angewandt.

Der Anhang wurde unter Berücksichtigung des Wahlrechts nach § 288 Satz 1 HGB für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gesellschaft hat gem. § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB auf die Erstellung eines Lageberichts verzichtet.

II. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind, soweit handelsrechtlich möglich, an den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet worden.

Die im Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind 2008 beibehalten worden.

Das abnutzbare Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die Abschreibungen nach § 7 Abs. 1 und 2 EStG ausgewiesen. Bei den Neuzugängen von beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden die Abschreibungen linear und prorata temporis vorgenommen. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut zwischen 150 Euro und 1.000 Euro lag, ist im Wirtschaftsjahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet worden. Dieser Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Forderungen wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht eingestellt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit Ihrem Nennbetrag ausgewiesen. Sie beinhalten Forderungen, deren Zufluss erst nach dem Bilanzstichtag erfolgt.

Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden in der Höhe angesetzt, wie sie vor dem Abschlussstichtag geleistet worden und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag angesetzt, der nach entsprechender kaufmännischer Vorsicht erforderlich ist um die Verpflichtungen zu erfüllen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2. Angaben zu Posten der Bilanz

AKTIVSEITE

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zur Bilanz dargestellt.

PASSIVSEITE

Die Gesellschafter haben beschlossen, den Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von Euro 46.837,94 auf neue Rechnung vorzutragen.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2008

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2008 TEuro kleiner 1 J.

TEuro 1 bis 5 J.

TEuro größer 5 J.

TEuro
gegenüber Kreditinstituten 90,90 3,60 87,30 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 187,40 187,40 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 236,60 236,60 0,00 0,00
Summe 514,90 427,60 87,30 0,00

3. Angaben zur der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Sonstige Pflichtangaben

Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von Herrn:

– Uwe Werwach, Kaufmann, Kleve

wahrgenommen.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in betriebsgewöhnlichem Umfang.

Dresden, den 18. August 2009

Uwe Werwach